Employer Branding

am 25.11.2019

In Zeiten des Fachkräftemangels spielt die Attraktivität eines Unternehmens eine immer wichtiger werdende Rolle. Um sich von anderen Arbeitgebern positiv abzuheben, muss das Unternehmen als Marke positioniert werden (Softgarden, S. 5). Diese Markenbildung wird als Employer Branding bezeichnet.

Employer Branding ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing angewandt werden, um ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (Wikipedia). Das Ergebnis von Employer Branding ist die Arbeitgebermarke, d.h. die vom Unternehmen gezielt gestaltete Art und Weise, wie das Unternehmen im Arbeitsmarkt als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Das Ziel von Employer Branding besteht darin, aufgrund der angestrebten Marketingwirkung die Effizienz der Personalrekrutierung als auch die Qualität der Bewerber dauerhaft zu steigern; dies wird als externes Personalmarketing bezeichnet. Hierfür steht eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung (Softgarden, S. 10ff):

  • Imagekampagnen
  • Recruiting
  • Stellenbörsen
  • Karrierewebsite
  • Social Recruiting
  • Karrieremessen und Hochschulmarketing
  • Mitarbeiterempfehlungen
  • Aufbau eines Talentpools

 

Weiterhin sollen qualifizierte und engagierte Mitarbeiter durch eine höhere Identifikation und durch den Aufbau einer emotionalen Bindung langfristig an das Unternehmen gebunden werden (Wikipedia); dies wird als internes Personalmarketing bezeichnet. Hier stehen folgende Instrumente zur Verfügung:

  • Onboardingprozess
  • Gestaltung der Arbeitsaufgabe
  • Job Rotation
  • Incentives
  • Weiterbildungsmaßnahmen
  • Aufstiegschancen

 

Quellen:

Softgarden: Personalmarketing

Wikipedia: Employer Branding

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