Der Lebenslauf

am 12.11.2018

Der Lebenslauf ist eines der zentralen Dokumente einer Bewerbung. Deshalb ist ein übersichtlicher und strukturierter Aufbau notwendig, da der Leser nur wenige Minuten für die Sichtung der Unterlagen investiert. Daher kann es auch sinnvoll sein, für alle Bewerbungen keinen einheitlichen Lebenslauf zu verwenden, sondern positionsrelevante Aspekte bei der jeweiligen Bewerbung in den Vordergrund zu stellen.

Der tabellarische Lebenslauf sollte folgende Punkte enthalten:

  1. Der grundsätzliche Aufbau des Lebenslaufes ist nicht geregelt. Er sollte jedoch mindestens folgende Punkte beinhalten: Persönliche Daten/Kontaktdaten, Bildung, Berufserfahrung sowie Kenntnisse und Fähigkeiten
  2. Kontaktdaten: Diese bestehen aus Namen, Adresse, Telefonnummern (Mobil und Festnetz) und einer Mailadresse. Bei der Mailadresse ist darauf zu achten, dass diese idealerweise Ihren Namen enthält und einen seriösen Eindruck hinterlässt.
  3. Lichtbild: Ein Lichtbild ist nicht zwingend erforderlich. Entscheiden Sie sich für ein Lichtbild, dann achten Sie darauf, dass dieses von einem Fotografen gemacht wurde. Private Urlaubsfotos oder auch Ganzkörperfotos hinterlassen einen schlechten Eindruck und sind bei einer Bewerbung zu vermeiden.
  4. Berufserfahrung: Sofern Sie schon über einige Jahre Berufserfahrung verfügen, ist es sinnvoll, diesen Punkt an zweiter Stelle des Lebenslaufes zu platzieren. Hier werden die einzelnen Stationen des beruflichen Werdeganges darstellt. Üblicherweise steht die aktuelle Position an erster Stelle. Achten Sie bei den Angaben der Zeiträume auf ein einheitliches Zahlenformat. Geben Sie hier nicht nur eine Tätigkeitsbezeichnung an, sondern nennen Sie hier noch den jeweiligen Arbeitgeber und die wichtigsten Aufgaben, die sie innehatten. Dies hilft dem Leser, sich ein genaueres Bild Ihres Werdeganges zu verschaffen.
  5. Achten Sie auf eine lückenlose Darstellung des Werdeganges. Sollten hier Zeiten ohne Beschäftigung beinhaltet sein, so geben Sie diese an. Es ist wenig sinnvoll, Zeiten der Nichtbeschäftigung mit z.B. Beratungstätigkeit zu überschreiben. Hier wird ansonsten ein falscher Eindruck erweckt.
  6. Im Punkt Bildung geben Sie alle absolvierten Ausbildungen und Studienabschlüsse an. Auch durchgeführte Weiterbildungen können hier aufgelistet werden. Diese sollten jedoch einen Bezug zum Berufsleben haben, ansonsten gehören sie nicht in den Lebenslauf.
  7. Bei Kenntnissen und Fähigkeiten geben Sie alle Informationen an, die für die zu besetzende Stelle relevant sind. Hier ist allerdings eine kritische Selbsteinschätzung erforderlich: Insbesondere bei der Bewertung von Kenntnissen in den Bereichen Fremdsprachen oder IT werden diese gerne mit sehr gut bewertet. Sehr gut sollte z.B. bei den Sprachen nur dann verwendet werden, wenn Sie diese wirklich in Wort und Schrift umfassend beherrschen.Datum: Achten Sie darauf, dass der Lebenslauf ein aktuelles Ausstellungsdatum hat.
  8. Unterschrift: Im Zuge der elektronischen Bewerbungen sollte der Lebenslauf mit einer gescannten Unterschrift versehen sein, ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
  9. Seitenumfang: Der Lebenslauf kann durchaus mehrere Seiten umfassen, wenn der Bewerber schon lange Jahre im Berufsleben steht.

Quelle: www.lebenslauf.de


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