ADOPUS Personalberatung - Tipps zum Lebenslauf

Tipps zum Lebenslauf

Seinen Lebenslauf sollte man sehr sorgfältig erstellen. Viele Bewerber erkennen nicht, dass man bei der Erstellung auf verschiedenste Dinge achten muss. Doch mit ein bisschen Geschick erkennt man recht schnell, dass nicht für jede angestrebte Stelle dieselben Informationen relevant sind und man somit seinen Lebenslauf dem Anforderungsprofil entsprechend aufbereiten kann.

Auf die Verpackung kommt es an

Selbstverständlich muss Ihre berufliche Laufbahn lückenlos dokumentiert sein. Doch können Sie selbst entscheiden, ob Sie in chronologischer Reihenfolge oder entgegengesetzt beginnen. Es bietet sich an, mit dem besten Bezugspunkt des Arbeitgebers zu starten. Dies ist häufig die aktuelle Berufstätigkeit. Bei Bewerbern aus der Arbeitslosigkeit sollte indes vermieden werden, diese Tatsache in den Vordergrund zu rücken, hier sollte man lieber chronologisch beginnen.

Details überzeugen

Außerdem sollte eine bloße Aufzählung von einzelnen Stationen, ihres Berufslebens vermieden werden. Ihr späterer Arbeitgeber möchte wissen, was hinter der Jobbezeichnung steckt. Deshalb ist es von Vorteil, diese mit einigen kurzen Stichworten zu erläutern, die Ihr Aufgabenfeld und Ihre Kompetenzen unterstreichen.  

Zusatzqualifikationen

Zusatzqualifikationen wie VHS Kurse und Nebentätigkeiten sollten wirklich nur dann erwähnt werden wenn sie auch im direkten Bezug zu der aktuellen Bewerbung stehen. Welche Angaben hier wirklich Sinn machen, zeigt Ihnen das Anforderungsprofil der Stellenanzeige.

Bei der Wahrheit bleiben

Desweiteren sollten Sie mit frei erfundenen Zusatzqualifikationen und Hobbys vorsichtig sein. Oft zeigt sich später im Job, wer wirklich in der Lage ist, im Team zu arbeiten und wer schlicht und ergreifend den Vorschlag aus einem Bewerbungsratgeber abgeschrieben hat und kurzerhand zum Volleyballspieler wurde. Erfundene Fremdsprachenkenntnisse kann man sehr leicht direkt im Bewerbungsgespräch aufdecken. Erfahrene Personaler erkennen recht schnell, wann ein Bewerber nicht ganz die Wahrheit sagt. Bei zu großen Lügen, wie der Fälschung von Hochschul- oder Arbeitszeugnissen kann es zudem Jahre später noch zur Kündigung kommen. Für viele Arbeitgeber handelt es sich hier nämlich bei Weitem um kein Kavaliersdelikt, sie fassen dies als Vertrauensbruch auf. 

Nicht alles ist relevant

Einige Tatsachen können Sie aber ganz getrost aus Ihrem Lebenslauf streichen. Nach langjähriger Berufserfahrung interessiert es den zuständigen Personaler zum Beispiel nicht, ob Sie in der 9. Klasse die Schule gewechselt haben oder zu welchem Zeitpunkt Sie die Grundschule besucht haben. Auch Angaben wie der Name Ihrer Eltern oder deren Beruf gelten schon lange als unwichtig, genauso wie die Namen und das Geburtsdatum Ihrer Geschwister oder Ihrer Staatsangehörigkeit. Ihre Konfession beziehungsweise Ihre Parteizugehörigkeit gelten nur dann als sinnvolle Informationen, wenn sie in direktem Bezug zu Ihrer Stelle stehen, wie bei einer Bewerbung an einer katholischen Einrichtung.

 

Letztendlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Lebenslauf nie den nötigen Rahmen sprengt. So gilt die Richtline Klasse statt Masse.